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Vom kleinen Wunder zur bunten Freiheit

Im April begann bei uns eine faszinierende Reise vom hungrigen Raupenleben bis hin zum zarten Schmetterling – ein bewegender Einblick in die Wunder und auch die Zerbrechlichkeit der Natur.

Im April sind bei uns Raupen eingezogen. In einer kleinen Kiste angekommen, begannen sie sofort zu fressen – und das mit großem Appetit. Über fast zwei Wochen konnten wir täglich beobachten, wie schnell sie wuchsen und sich veränderten.

 Anschließend haben sie sich verpuppt. Einige von ihnen haben diesen Schritt leider nicht geschafft – auch das gehört zur Natur dazu.

Die übrigen hingen etwa eine Woche lang ruhig in ihren Kokons. In dieser Zeit waren sie besonders empfindlich, sodass wir nur vorsichtig und in größeren Abständen nach ihnen geschaut haben.

Am ersten Maiwochenende war es dann so weit: Die Schmetterlinge sind geschlüpft – sogar etwas früher als erwartet. Ein Tier benötigte dabei Hilfe, da es im Kokon feststeckte, war jedoch am Ende zu geschwächt, um zu überleben.

Die geschlüpften Schmetterlinge sammeln nun ihre Kräfte, trinken Nektar von Orangen und Blüten und bereiten sich darauf vor, schon bald ihre ersten Flüge anzutreten.